REISEVORTRÄGE

 
>> SÜDSEE - von Ulla Lohmann (Velden, Graz)
 
>> HIMALAYA - von Bruno Baumann (Judenburg)
 
>> NAMIBIA - von Josef Niedermeier (Graz, Velden)
 
>> MEKONG - von Andreas Pröve (Graz, Judenburg, Velden)
 
>> SÜDAFRIKA - von Dirk Bleyer
 
>> KUBA - von Tobias Hauser (Graz)
 
>> INSELN DES NORDENS - von Olaf Krüger (Graz, Judenburg, Velden)
 

BILDER DER WELT: ABENTEUER SÜDSEE

VORTRAG VON ULLA LOHMANN

 
© Ulla Lohmann
 

Seit ihrem 18. Lebensjahr bereist Ulla die Südsee und hat dort viele spannende Geschichten erlebt. Entlang des pazifischen Feuergürtels nimmt sie ihre Besucher mit in eine fremde Welt, die für sie zum zweiten Zuhause geworden ist. Die Reise führt von den entlegenen Marquesas nach Tikopia, der letzten Insel, wo polynesische Kultur noch in ihrer Urform gelebt wird bis nach Papua Neuguinea. Dort entdeckt sie neue Tierarten und fotografiert - weltweit einmalig - die traditionelle Mumifizierung ihres Adoptivvaters. Abschließend ist der Besucher bei der Erfüllung eines Lebenstraumes in Vanuatu dabei; einmal ganz dicht am Kratersee eines aktiven Vulkanes zu stehen, wo noch nie zuvor ein Mensch war.
„Mit meinem Vortrag möchte ich anderen Menschen Mut machen, ihre Träume zu leben.“

 
TERMINE:
So., 18.11.2018 Velden, Casineum 17.00 Uhr
So., 25.11.2018 Graz, Dom im Berg 17.00 Uhr

>> ÜBER ULLA LOHMANN
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BILDER DER WELT: HIMALAYA - KÖNIGREICHE ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

VORTRAG VON BRUNO BAUMANN

 
© Bruno Baumann
 

Klöster, Schamanen, Sherpas und Götterberge: faszinierende Einblicke in die "höchstgelegene Fußgängerzone" der Welt.

In einer Zeit, als noch geografische Gegebenheiten, ethnische Zusammengehörigkeit und Traditionen die Gemeinwesen bestimmten,  entstanden eine ganze Reihe kleiner Himalaya-Königreiche: Bhutan, Sikkim, Ladakh, Zanskar, Mustang, Guge und Muli.

Manche von ihnen überdauerten viele Jahrhunderte und konnten ihre Unabhängigkeit bis ins vergangene Jahrhundert behaupten, ein einziges - Bhutan - sogar bis zum heutigen Tag.
Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind Erben des indischen Buddhismus, der sich auf vielfältigen Wegen über die gesamte Himalaya-Region verbreitete und sie kulturell befruchtete.

Bruno Baumann ist genau diesen alten Wegen gefolgt. Entlang der alten Salzstraße nach Mustang, über den Nangpa La, dem Weg der Sherpas, von Tibet nach Nepal, durch den "Grand Canyon" des Himalaya nach Guge. Er besucht Klöster und Feste in Ladakh und erkundet Bhutan, wo Natur- und Kulturschutz an erster Stelle stehen und der Fortschritt nicht am Bruttosozialprodukt, sondern am Bruttosozialglück gemessen wird.

Als er Nepals "wilden Westen" durchquert, wird er Zeuge von lebendigem Schamanismus, in Mustang zählt er zu den ersten Ausländern, die der Raja nach der Öffnung des Landes in seinem Palast in der mittelalterlich anmutenden Stadt Lo Manthang empfängt. Und im Königreich Bhutan steigt er zur Rhododendronblüte zum Fuße des Götterberges Chomolhari auf.

 
 

BILDER DER WELT: NAMIBIA - LEBEN IN EXTREMER LANDSCHAFT

VORTRAG VON JOSEF NIEDERMEIER

 
© Josef Niedermeier
 

Namibia beherbergt Landschaften von unvergleichlicher Schönheit, Wildheit und überraschender Vielfältigkeit. Die Namib, die älteste Wüste der Welt, hat dem Land seinen Namen gegeben. Die Trockenheit hat dem Land und seinen Bewohner, seinen Tieren und Pflanzen einen unverwechselbaren Stempel aufgedrückt.
 
Im Westen erstreckt sich auf einer Länge von über 1500 Kilometer und einer Breite von ca. 100 km die Sandwüste. Im Nordosten zeigt sich die Landschaft tropisch grün und feucht. Im Osten liegen die Ausläufer der Kalahari – Heimat der San-Buschleute. Im Süden findet man die zweitgrößte Schlucht der Welt, den Fishriver Canyon sowie das Wahrzeichen Namibias, den Köcherbaum. Der Etosha- Nationalpark zählt zu den besten Orten auf der Erde für Tierbeobachtungen. Kein Wunder also, dass Namibia viele Superlative aufzuweisen hat.
 
Die Menschen des Landes zeugen von einer spannenden Besiedlungsgeschichte und geben Einblicke in ihren täglichen Kampf ums Überleben. Die San-Buschleute haben perfekte Überlebensstrategien entwickelt, um in Halbwüsten leben zu können. Ihrer größten Herausforderung stehen sie gerade gegenüber – der Anpassung an die Neuzeit. Die halbnomadisch lebenden Himbas konnten zum Teil ihren traditionellen Lebensstil bis heute bewahren und leben im schwer zugänglichen Nordwesten von Namibia. Dominiert wird Namibia heute von den Farmern – zumeist Buren und Nachfahren von deutschen Auswanderern. Die Landwirtschaft  in dem Wüstenland Namibia stellt die Menschen vor ganz neue Probleme und diese werden auf unterschiedlichste Art und Weise gemeistert.
 
Auch die Tier- und Pflanzenwelt zeigt außergewöhnliche Anpassungen an die extremen klimatischen Gegebenheiten des Landes. Die über 1000 Jahre alten Welwitschias überleben an der Skelettküste nur durch die Feuchtigkeit des Küstennebels. Wüstenchamäleons ändern ihre Farbe um ihre Thermoregulation zu kontrollieren und die Oryx-Antilopen haben gar einen „Gehirnkühlschrank“. In den weltabgeschiedenen Trockenflüssen im Nordwesten findet man Wüstenelefanten und im endlosen Dünenmeer der Namib trifft man wahre Überlebenskünstler in Form von Käfern und Schlangen.

 
TERMINE:
So., 13.01.2019 Graz, Orpheum 17.00 Uhr
So., 20.01.2019 Velden, Casineum 17.00 Uhr

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BILDER DER WELT: ABENTEUER MEKONG - VON VIETNAM NACH TIBET

VORTRAG VON ANDREAS PRÖVE

 
© Andreas Pröve
 

"Abenteuer Mekong" ist die spannende Geschichte einer über 5000 km langen Reise zu den Quellen des asiatischen Flusses.
Andreas Pröve, immer auf der Suche nach den Grenzen des Machbaren, hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Eine Rollstuhlreise  an den Ufern des gewaltigen Stroms, der sieben buddhistische Länder miteinander verbindet, der als "Mutter aller Wasser" Lebensgrundlage ist für Millionen Menschen und mit seiner einzigartigen Flora und Fauna zu den biologisch reichsten Flussläufen der Erde zählt. Die Reise beginnt im hektischen Saigon, führt über das neu erblühende und prosperierende Phnom Penh durch die geheimnisvollen Tempelanlagen von Angkor Wat, durch Laos und schließlich ins tropische Yunnan in China. Dabei nutzt Andreas Pröve alle Verkehrsmittel, die sich ihm bieten, vor allem aber macht er sich in Handarbeit in seinem Rollstuhl auf den Weg, denn nur diese Art des Reisens garantiert ihm einen unverfälschten Blick in die Lebensweise, die Kultur und den Glauben der Menschen. So bleibt er nah am Geschehen und macht Bekanntschaft mit buddhistischen Mönchen, Opfer von Streubomben, chinesischen Arbeitsemigranten und den hartgesottenen Bergbewohnern am Oberlauf, deren Schicksale Pröve zu einem facettenreichen Bild vom Leben am großen Fluss zusammenfügt.
Für ihn geht es aber immer weiter - nun in einer abenteuerlichen Trekking-Expedition, die ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringt, flussaufwärts. Mithilfe von Pferden und 10 Trägern gerät Pröve in einer tagelangen Wanderung, die durch unwegsames und menschenleeres Gebiet führt, in die Ursprungsregion des Mekong. In 5000 Metern Höhe erreicht er im Rollstuhl endlich sein Ziel: Die Quelle des Flusses, dem er durch nahezu alle Klimazonen, über tausende von Kilometern und unter großen Strapazen gefolgt ist. Dort oben im tibetischen Hochland wird ihm einmal mehr bewusst, dass nichts unmöglich ist.

 
TERMINE:
Sa., 09.02.2019 Graz, Orpheum 20.00 Uhr
Fr., 15.02.2019 Judenburg, VAZ 19.30 Uhr
So., 17.02.2019 Velden, Casineum 17.00 Uhr

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SÜDAFRIKA - VON KAPSTADT ZUM KRüGERPARK

VORTRAG VON DIRK BLEYER

 
(C) Dirk Bleyer
 

In einer "tierisch" spannenden und humorvollen Live-Reportage steht Dirk Bleyer Rede und Antwort auf alles was man wissen muss, um den südafrikanischen Safari-"Alltag" meistern zu können. Monatelang und zu jeder Jahreszeit ist er in der Kaprepublik unterwegs, um für seine Multivision zu fotografieren.

Highways, Staubpisten und verborgene Elefantenpfade führen ihn aus Kapstadt hinaus zu subtropischen Stränden an der Garten Route, ins wilde Buschland der Karoo und zu ursprünglichen Dörfern in der Wild Coast und den Drakensbergen von Lesotho. Dabei erfährt der Reisende immer wieder südafrikanische Gastfreundschaft, ob beim König der Venda, im Township Soweto oder bei den Buschmännern in der Kalahari.

Auf dem Weg zum Krüger Nationalpark überrascht Bleyer mit skurrilen Beziehungen zwischen Mensch und Vierbeiner, die Fragen aufwerfen wie: „Was haben Erdmännchen gegen neue Autos?“ oder „Sollten Nilpferde fernsehen oder nicht?“…

Erstmals haben drei Kameraleute mitgewirkt, Filmmusiker komponierten den Soundtrack. Eine neue Dimension des Travelogues ist erreicht...

 
Termine:
Mo., 18.02.2019 6850 Dornbirn, Rathausplatz 1, Kulturhaus 20.00 Uhr
Di., 19.02.2019 6780 Schruns, Batloggstr. 24, Kulturbühne 20.00 Uhr
Fr., 22.02.2019 1090 Wien, Spittelauer Lände 45, Wien Energie 17.00 Uhr
Fr., 22.02.2019 1090 Wien, Spittelauer Lände 45, Wien Energie 20.00 Uhr
Mo., 25.02.2019 5322 Hof/Salzburg, Brunnfeldstraße 2, K.U.L.T. 19.30 Uhr
Di., 05.03.2019 4860 Lenzing, Hauptplatz 6, Lichtspiele 19.30 Uhr
Mi., 06.03.2019 4400 Steyr, Stelzhamerstr. 2B, City Kino 19.30 Uhr
Do., 07.03.2019 4560 Kirchdorf, Bambergstraße 20, Kino 19.30 Uhr

>> mehr Informationen auf https://www.dirk-bleyer.de/

 

BILDER DER WELT: KUBA - ZWISCHEN TRAUM UND WIRKLICHKEIT

VORTRAG VON TOBIAS HAUSER

 
© Tobias Hauser
 

Tobias Hauser, Fotojournalist und Buchautor, bereist seit 20 Jahren Kuba und ist dabei immer nah an den Menschen, die im Mittelpunkt seines Interesses stehen. Er macht sich auf die Suche nach Veränderungen im Land. Was tut sich, seit Fidel Castro gestorben ist? Seine unvergleichlichen Eindrücke und Begegnungen hat er in eindrucksvollen Bildern eingefangen.
 
Alle lieben Kuba: Seit sich die Inselrepublik auch der nichtsozialistischen Welt öffnete, kommen Prominente wie Papst Franziskus, die Rolling Stones und Karl Lagerfeld hierher, und Reisende aus aller Welt folgen ihnen. Doch um wirklich zu verstehen, in welch tiefgreifendem Wandel sich das Land gerade befindet, genügt keine kurze Stippvisite. Dafür braucht es jemanden wie Tobias Hauser, dem selbst von Kubanern »der Blick eines Kubaners« attestiert wird.
Nur wenige Fotojournalisten sind mit Kuba so vertraut wie Tobias Hauser. Seit 20 Jahren besucht er die Karibikinsel regelmäßig. Längst ist er fest mit ihr verbunden, kennt sie fast besser als seine Heimat Freiburg im Breisgau. Doch Kuba ist voller Überraschungen, gerade in Zeiten des Wandels.
Für seine Live-Reportage »Kuba – zwischen Traum und Wirklichkeit« macht sich Hauser auf die Suche nach Veränderungen im Land. Was ist aus dem sozialistischen Traum geworden? Seit über 60 Jahren versuchen die Kubaner, eine Utopie zu leben, deren Scheitern viele Gesichter hat: Leere Geschäfte, brachliegende Felder, fehlende Freiheiten, Unrecht. Seit Fidel Castro gestorben ist, keimt die Hoffnung auf Verbesserungen. Doch welche Möglichkeiten bieten die zarten Samen der freien Marktwirtschaft, die inzwischen zaghaft zu sprießen beginnen?
Tobias Hausers Reportage gewährt seltene Einblicke in die Lebensrealität der Menschen, wie sie die meisten Außenstehenden noch nicht gesehen haben: authentisch, lebensnah und aktuell, voller Romantik und Nostalgie, mitreißender Musik und Humor. Er nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch das ganze Land – von Havanna, der faszinierend facettenreichen Hauptstadt der Republik Kuba, bis in die entlegensten Regionen im Osten der Insel, in die sich nur selten ein Reisender verirrt.
Eine Reportage die zum Nachdenken anregt, ungeschminkt offen und ehrlich.

 
 

BILDER DER WELT: ISLAND - GRÖNLAND - SPITZBERGEN - FÄRÖER

VORTRAG VON OLAF KRÜGER

 
© Olaf Krüger
 

Olaf Krüger und Kerstin Langenberger verbindet die Begeisterung für die Natur und Kultur des Nordens. Nach sechs umtriebigen Recherchejahren stellen sie die schönsten und wildesten Eilande Nordeuropas in einer packenden Live-Show vor: Island, das sagenhafte Naturwunder aus Feuer und Eis. Grönland, die Heimat der Inuit und verblüffender Rekorde. Spitzbergen, das arktische Eldorado für Tierfotografen aus aller Welt. Den Inselstaat der Färöer, der für seine Wetterkapriolen ebenso berühmt ist wie für seine Steilküsten. Und natürlich: die Lofoten, die nicht nur das Zuhause von Dorschfischern sind, sondern auch ein wahres Paradies für Liebhaber des Nordlichts.
 
Die vielfach ausgezeichnete Naturfotografin Kerstin Langenberger lebt seit zehn Jahren in Skandinavien. Für den neuen Vortrag fotografierte sie u.a. den Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull und arbeitete als Schlittenhundetrainer. Ein Jahr lang ließ sie sich in Spitzbergen zum Arctic Nature Guide ausbilden, begegnete Eisbären und Walrossen und dokumentierte das längste Schlittenhunderennen Europas.
 
Olaf Krüger, Fotojournalist und Reisender aus Leidenschaft, wanderte wochenlang durch Hornstrandir, Islands rauen Norden, ehe er die atemberaubende Natur Ostgrönlands kennenlernte. Sie steht in krassem Gegensatz zu den ernüchternden Lebensumständen der Inuit.
 
Auf den Färöer-Inseln besuchte er eines der legendären Grottenkonzerte des Komponisten Kristian Blak und ließ sich von der Fußballbegeisterung der Färinger anstecken. Immer wieder stellte er fest, dass die Uhren langsamer ticken auf den 18 Inseln im Nordatlantik. Ob die Fähre wirklich ablegt, bestimmt immer noch das Wetter!
 
Für die Live-Multivision „Inseln des Nordens“ haben Kerstin Langenberger und Olaf Krüger keinen Aufwand gescheut: Eindringliche Porträts, schwelgerische Landschaftsaufnahmen und über die Leinwand tanzende Nordlichter in nie gesehenen Zeitraffersequenzen verleiten zum Staunen und Träumen. Selten erlebten Zuschauer die fragile Schönheit des Nordens so unmittelbar – es sei denn, sie bereisten sie selbst.

 
TERMINE:
So., 31.03.2019 Graz, Orpheum 17.00 Uhr
Fr., 05.04.2019 Judenburg, VAZ 19.30 Uhr
So., 07.04.2019 Velden, Casineum 17.00 Uhr

>> ÜBER OLAF KRÜGER
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>> WEBSITE: www.bilder-der-welt.at