VORTRäGE

 
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COSTA RICA

VORTRAG VON PETER SEHNAL

 
(C) Peter Sehnal
 

Natur pur und „pura vida“ in Costa Rica

Ein kleines Land auf der Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika, eingegrenzt von Nicaragua im Norden und Panama im Süden, erfüllt die Träume jedes Naturbegeisterten. Hellrote Aras, Kolibris, Tukane, Faultiere, Panama-Kapuziner Affen, Mantelbrüllaffen, Basilisken, Leguane, eine Unzahl an Schmetterlingen und vieles mehr können nahezu mit Garantie beobachtet werden. Eine Vielfalt an Landschaftstypen und eine hohe Arten-Diversität auf engstem Raum, das ist Costa Rica.

Eine Informationsabend zur bevorstehenden Reise nach Costa Rica, mit einem kurzen Einführungsvortrag und vielen nützlichen Tipps, findet am 28.09.2017 um 18h im kleinen Kurs-Saal des Naturhistorischen Museums – Seiteneingang, Burgring 7, 1010 Wien - statt.

Auf Ihr Kommen freut sich Kneissl Touristik und Peter Sehnal als Ihr Reisebegleiter.

 
Termin:
Do., 28.09.2017 Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7/Seiteneingang
Kleiner Kurs-Saal/Parterre
ab 18.00 Uhr
 

WUNDER DES NORDENS - SCHOTTLAND IM SOMMER, ISLAND IM WINTER

VORTRAG VON KARL HAUSJELL

 
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Schottland im Sommer, Island im Winter

Der Norden Europas boomt derzeit! Warum das so ist, darüber kann man natürlich spekulieren. Sicherlich tragen die Naturschönheiten wesentlich dazu bei. Man findet hier noch von Menschenhand unberührte Landschaften, seien es Berge, Gletscher, Wälder Hochmoore oder Fjorde. Das Urtümliche ist aber auch in den Völkern des Nordens zu entdecken. Geprägt vom Spiel der Mächte, von Auseinandersetzungen und Kriegen, von geschlossenen und gebrochenen Friedensverträgen und wechselnden Herrschaftsverhältnissen, erzählen sie von ihrer teils dramatischen Vergangenheit. Der Norden! Noch vor einigen Jahrzehnten als touristisches Nebenprodukt gehandelt, nur von Insidern, Abenteurern und verwegenen Fotografen bereist, hat er längst die Hürde zum Highlight der Fremdenverkehrsbranche überschritten. Fragt man die Menschen, welche Länder sie im Norden besonders faszinieren, fallen immer wieder zwei Namen: Schottland und Island. Was lag also näher, als dass Karl Hausjell diesen zwei Destinationen seine fotografische Aufmerksamkeit schenkte. Dabei hat er die Länder nicht einfach so abgeklappert um aus unzähligen Bildern eine Multi-Vision zu gestalten. Nein, vielmehr hat er versucht, losgetrennt vom kommerziellen Gedanken, das Aparte an diesen Zielen zu erkennen und zu verfolgen. Darum ist er immer wieder dorthin gereist um Bilder, Videos und Informationen zu sammeln; aber nicht zur ‚Primetime‘ der asiatischen Besucher, sondern dann, wenn wieder Ruhe eingekehrt ist und jedes einzelne Land, seine Geheimnisse - oftmals im Stillen verborgen - dem Fotografen preisgab.

Schottland im Sommer – längst kein Geheimtipp mehr – reizt mit geheimnisvollen Hochmooren, mit verzauberten Inseln und Küstenlandschaften, herrschaftlichen Schlössern, Whisky-Destillerien, u.v.m. Zugegeben, der Sommer ist zwar die Hauptreisezeit, aber wenn man nur ein paar hundert Meter von den Straßen abweicht, steht man in beeindruckender und einsamer Natur.

Island im Winter. Island im Sommer ist schön, Island im Winter ist unerreicht. Über zwanzigmal bereiste Karl Hausjell die Feuerinsel im Nordatlantik, fast die Hälfte davon im Winter. Er kennt die Insel wie seine Westentasche, möchte man meinen. Und trotzdem entdeckt er immer wieder neue Naturwunder, die sich im weißen Kleid des Winters ganz anders präsentieren als im Sommer. Wer sie noch nie gesehen hat, die fantastische Welt unter der Eiskappe des Vatnajökull, dem größten Gletscher in Europa, wird überwältigt sein von den Eindrücken, genauso wie von den Polarlichtern, den gefrorenen Wasserfällen, dem Kontrast zwischen Eis und Heiß, den Fumarolen, den heißen Quellen, den bizarren Felsen und Vulkanen, inmitten der Magie einer weißen Urkraft.

Aus vielen Reisen ist eine Multivision entstanden, die es dieser Art und Qualität noch nicht gibt. Kommen Sie in den Vortragssaal und staunen Sie über Panoramabilder, wie Sie sie über den Norden noch nie gesehen haben. Selbst wenn Sie diesen Teil der Erde nicht kennen, werden Sie nach dem Vortrag das Verlangen verspüren, dorthin zu reisen, um die Wunder des Nordens selbst zu erleben.

 
Termine:
Do., 28.09.2017 Seekirchen, Emailwerk 19.30 Uhr
Mi., 04.10.2017 Enns, Stadthalle 19.30 Uhr
Fr., 06.10.2017 Groß Gerungs, Rathaussaal 20.00 Uhr
Di., 10.10.2017 Stockerau, Volksheim 19.30 Uhr
Do., 12.10.2017 Ohlsdorf, MEZZO 19.30 Uhr
Fr., 13.10.2017 Ebensee, Festsaal Arbeiterheim 20.00 Uhr
Di., 17.10.2017 Mondsee, Bauernmuseum 19.30 Uhr
Fr., 20.10.2017 Heidenreichstein, Volksheim 19.30 Uhr
Di., 24.10.2017 Knittelfeld, Kulturhaus 19.30 Uhr
Di., 31.10.2017 Lenzing, Kulturzentrum 19.30 Uhr
Fr., 03.11.2017 Friedburg, Schulzentrum 19.30 Uhr
Sa., 04.11.2017 Pettenbach, Sporthalle 20.00 Uhr
Fr., 10.11.2017 Braunau, Veranstaltungszentrum 20.00 Uhr
Mi., 15.11.2017 Kremsmünster, Kulturzentrum 19.30 Uhr
Mo., 05.02.2018 Salzburg, Großer WIFI-Saal 19.30 Uhr
Mo., 26.02.2018 Bad Reichenhall, Altes Feuerhaus 19.30 Uhr
Mo., 05.03.2018 Waidhofen/Ybbs, Plenkersaal 19.30 Uhr
Mi., 14.03.2018 Bad Hall, Gästezentrum 19.30 Uhr
Fr., 16.03.2018 Vöcklabruck, OKH Kunst- und Kulturhaus 19.30 Uhr
Mi., 21.03.2018 Perg, Pfarrsaal 19.30 Uhr

weitere Infos: http://www.karl-hausjell.at

 

ABENTEUER TRANSAFRIKA

VORTRAG VON SABINE HOPPE UND THOMAS RAHN

 
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Sabine Hoppe und Thomas Rahn haben ihren persönlichen Traum verwirklicht: Afrika auf seiner ganzen Länge zu durchqueren – mit einem Oldtimer. Eine epische Reise kreuz und quer durch spektakuläre Landschaften.

Es ist ein Reiseklassiker und die ultimative Herausforderung zugleich, die man sich mit einem Fahrzeug vorstellen kann: Transafrika – die Durchquerung des gesamten Kontinents von der Südspitze bis zum Mittelmeer. Das Vorhaben ist mit einem modernen hochgerüsteten Geländewagen schon schwierig genug, aber mit einem Oldtimer eine verrückte Idee. Sabine Hoppe und Thomas Rahn haben sie umgesetzt. Dabei ging es ihnen nicht darum, möglichst schnell den Kontinent zu durchmessen, sondern die interessantesten Routen zu finden. Der Umweg war also das Ziel. Das Ergebnis ist eine 30.000 Kilometer lange Reise kreuz und quer durch Afrika, über Stock und Stein, über Wellblechpisten und Sand, durch bekannte und unbekannte Gegenden.

Am Ende zählen nicht die zurückgelegten Kilometer oder die gemeisterten fahrerischen Herausforderungen. Das sind Nebensächlichkeiten. Was zählt, sind die vielen unerwarteten Begegnungen, die tiefe Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen vermitteln und die vorgefasste Meinung vom geschichtslosen Kontinent ad absurdum führen. Ebenso faszinierend sind die Ausblicke auf spektakuläre Landschaften, deren Vielfalt von der größten Wüste der Welt, über die schneebedeckten Gipfel unter der Äquatorsonne, bis zu den dampfenden Urwäldern reichen. Dazwischen liegen die Savannen mit ihrem Tierreichtum. Nirgendwo auf der Erde werden Wildtieren so viele geschützte Räume zugestanden, gibt es so viele Nationalparks, lassen sich Großtiere wie Elefanten, Löwen oder Geparden so hautnah erleben.
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ÜBER SABINE HOPPE UND THOMAS RAHN: Der Wunsch, die Welt mit eigenen Augen zu entdecken, führte Sabine Hoppe und Thomas Rahn in sechs Jahren einmal um den Globus. Zwischen 2009 und 2015 durchquerte das Duo mit ihrem fast 40 Jahre alten Oldtimer-Lkw „Paula“ 54 Länder auf fünf Kontinenten.

 
Termine:
So., 22.10.2017 Graz - Dom im Berg 17.00 Uhr
So., 29.10.2017 Velden - Casineum 17.00 Uhr

Infos/Vorverkaufsstellen unter: http://www.bilder-der-welt.at/tickets.html

 

IRLAND - BIS ANS ENDE DER WELT

VORTRAG VON HARTMUT KRINITZ

 
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Eine Hommage an die grüne Insel und seine Bewohner, die mit ihrer heiteren Melancholie und der entschleunigten Lebensart wie ein Gegenentwurf zu dem auf Effizienz getrimmten Dasein unserer Tage anmuten.

„Über Irland zu schreiben, heißt Partei ergreifen“, notierte Heinrich Böll in sein irisches Tagebuch. Was dem Dichter einst als Inspirationsquelle diente, ist heute Sehnsuchtsland für jene, die diese besondere Melange von grandiosen Landschaften und eigenwilligen Charakteren zwischen 5500 Kilometern Küstenlänge suchen. Der Kontrast zwischen der Boomtown Dublin und dem Rest der Insel könnte kaum größer sein: die Millionenstadt auf der einen Seite, Landstriche wie eine Etüde an die Kargheit auf der anderen. Dazwischen Farmland, Pferdeweiden, eingesprenkelte Burgen, Schlösser und prähistorische Plätze.

Heutzutage gilt der Westen und Südwesten, insbesondere der Landstrich Connemara, als Inkarnation des „echten“ Irland. Rundgehobelten Kegeln gleich, stehen die Twelve Bens da, und wie ein geschliffener Rücken erheben sich die Maumturk Mountains über dem Land. Seen und Moore verlieren sich am Horizont. Nur wenige Straßen, Famine Roads, durchziehen dieses typisch irische Konzentrat aus Leere und seltsamer Magie, das besser „erlaufen“ sein will – bei entsprechendem Wetter versteht sich.

Zugegeben, das irische Wetter hat nicht den besten Ruf, aber dafür gibt es Abhilfe. „It never rains in the pub“ – „Im Pub regnet es nie“, sagt ein Sprichwort. Ja, es gibt sie noch, die alten Trinkstätten der Iren, von der Patina der Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte belegt. Bunt gemischte Zonen der Kommunikation in Worten und Tönen, in denen sich eine alterslose Gesellschaft ein Stelldichein gibt.
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ÜBER HARTMUT KRINITZ: Hartmut Krinitz gilt als einer der profundesten Irlandkenner im deutschsprachigen Raum. Seit über 30 Jahren bereist er regelmäßig und mit großer Zuneigung die Insel. Neben ungezählten Vorträgen hat er mehrere Bildbände, Kalender und Magazinbeiträge über sein Lieblingsland veröffentlicht.

 
Termine:
So., 19.11.2017 Velden - Casineum 17.00 Uhr
Mi., 22.11.2017 Judenburg - Veranstaltungszentrum 19.30 Uhr
So., 26.11.2017 Graz - Dom im Berg 17.00 Uhr

Infos/Vorverkaufsstellen unter: http://www.bilder-der-welt.at/tickets.html

 

NEPAL: MENSCHEN - BERGE - GÖTTER

VORTRAG VON HANS THURNER

 
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Schneebedeckte Achttausender, im Wind flatternde Gebetsfahnen, mit Salzsäcken beladene Yakkarawanen, grüne Terrassenfelder – und Menschen, die sich ihre Heiterkeit der Seele bewahrt haben.

Hans Thurner nimmt uns mit auf seine Reise kreuz und quer durch Nepal. Es sind die Vielfalt, sowohl in landschaftlicher als auch kultureller Hinsicht, und die scheinbaren Gegensätze, die das Land am Fuße des Himalaya so einmalig und anziehend machen.

Das Herz des Landes schlägt in Kathmandu, Schmelztiegel zweier Weltreligionen. Drei Königsstädte und sieben Weltkulturerbestätten drängen sich fast auf Sichtweite. Unvergesslich der Anblick von Boudhanath, wenn an Festtagen der Stupa im nächtlichen Lichtermeer unzähliger Butterlampen erstrahlt. Und am Rande des Kathmandu-Tals zeigt sich bereits der Himalaya als gekrümmte Schneekurve am Horizont.

Hans Thurner führt uns auf die hohen Gipfel im Land der Sherpa, zu den Klöstern, Dörfern und seinen Bewohnern. Wir begleiten ihn nicht nur zu „Aussichtsbergen“, wie dem 6461 Meter hohen Mera Peak, sondern bis auf den Gipfel eines der schönsten Berge der Welt, den knapp 7000 Meter hohen Ama Dablam.

Doch was für ein Unterschied vom vielbesuchten Solo Khumbu zum abgelegenen Dolpo im fernen Westen des Landes. Hier scheint die Zeit stillgestanden zu sein. Über dichte Bergwälder geht es zum Rara-See und weiter über schneebedeckte Pässe zum geheimnisvollen, türkisblauen Phoksumdo-See und nach Dho Tarap, dem größten Dorf der Dolpo-pa.

Vom Dach der Welt führt dann eine abenteuerliche Motorradtour in das Terai, das fruchtbare indisch geprägte Tiefland mit seinen Nationalparks, in denen bedrohte Großtiere wie Nashörner und Tiger letzte Rückzugsgebiete finden.
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ÜBER HANS THURNER: Bereits in jungen Jahren war er ein neugieriger Kosmopolit, was ihn dazu veranlasste, sich seinen Lebenstraum zu erfüllen und die Faszination, die Berge, Reisen, aber auch die Fotografie auf ihn ausübten, zu seinem Beruf zu machen. Heute arbeitet er als Berg-und Schiführer, Fotograf und Vortragsreferent.

 
Termine:
So., 14.01.2018 Graz - Orpheum 17.00 Uhr
Fr., 19.01.2018 Judenburg - Veranstaltungszentrum 19.30 Uhr
So., 21.01.2018 Velden - Casineum 17.00 Uhr

Infos/Vorverkaufsstellen unter: http://www.bilder-der-welt.at/tickets.html